So geht’s richtig: Outbound-Marketing im B2B

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Vor einigen Jahren hallten die Rufe “Outbound ist tot!” durch die Gassen der B2B-Marketingkommunikation. Inbound-Marketing war der heiße Scheiß und klassische Werbung dank Ad-Blocker, Streuverlusten usw. nicht mehr zielführend. Trotzdem hat Outbound-Marketing überlebt und ist gemeinsam mit SEO und Organic immer noch ein wichtiger Traffic-Lieferant – wenn es richtig eingesetzt wird.

Wie hat Outbound keinen Sinn?
Als Einzelmaßnahme geht Outbound-Marketing unter. Wenn Ads blind auf irgendwelchen Kanälen geschaltet werden, ohne zu prüfen, ob darüber die Zielgruppen erreicht werden können, und ohne den Erfolg zu tracken, wird Werbebudget verbrannt.

Wie ist Outbound sinnvoll?
Wenn es strategisch zur Unterstützung von Inbound-Maßnahmen eingesetzt wird. So kann es seine Vorteile für das Durchbrechen der Aufmerksamkeitsschwelle und die Lead-Generierung voll entfalten.

  • Durch gezieltes Targeting können neue Kontakte erreicht werden:
    Display- und Social-Ads, sowie Anzeigen in ausgewählten Fachmedien vermindern die Streuverluste. Zudem sind besonders die Fachportale als Informationsgeber für B2B-Entscheider hoch relevant.

  • Markenwahrnehmung während Inbound-Kampagne erhöhen:
    Die wiederholte Platzierung von Ads bei der Zielgruppe begleitend zu Inbound-Maßnahmen erhöht die Markenwahrnehmung während den Kampagnen. Zudem können darüber Download-Assets und Events beworben werden.

  • Vor Messen Teilnahme und Neuheiten präsentieren:
    Potenzielle Kunden informieren sich vor Fachmessen über die Neuheiten der Aussteller. Die Berichterstattung in den Fachmedien und das Messeportal sind dabei die zentrale Informationsquelle. Hier unterstützen Anzeigen die Markenwahrnehmung.

  • Unterstützung von Fach-PR:
    Fach-PR ist ein sehr guter Weg, um die Markenpositionierung zu stärken, die Bekanntheit zu erhöhen und Leads zu gewinnen. PR-Veröffentlichungen hängen in der Regel von der Qualität des Contents ab, aber die eine oder andere Anzeige schadet dabei ebenfalls nicht.

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2 Gedanken zu „So geht’s richtig: Outbound-Marketing im B2B“

  1. Marketing ist ein wichtiges Erfolgsinstrument in jedem Unternehmen. Den Begriff Outbound Marketing erkläre ich meinen Kunden immer so: Man will mit allen Mitteln möglichst viele Informationen an möglichst viele Personen bringen.

    Ich bin jedoch der Meinung, dieses „ungezielte Rausgeschreie“ wird in Zukunft immer weniger effektiv.

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    • „Ungezieltes Rausgeschreie“ ist absolut uneffektiv, zumindest im B2B. Da haben Sie vollkommen recht. Deshalb empfehle ich, wenn Outbound-Marketing gemacht werden soll, es strategisch einzusetzen. Das kann Zielgruppen bezogen für das Grundrauschen sein oder gezielt zur Unterstützung einzelner Kampagnen.

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