Copytext vs. Contenttext – was beherrscht Ihr Texter?

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In meinem Herzen bin ich Texter und Fan von gutem Content. Ich mag es, fachlichen Mehrwert zu liefern, interessante Argumentationen aufzubauen und damit zu überzeugen. Doch bei den ganz kurzen und prägnanten Texten, die einfach nur verkaufen sollen, tue ich mich schwer. Ich bin sicherlich kein Copytexter.

  • Copytexte sollen begeistern, Emotionen erzeugen und verkaufen. Hier spielen verkaufspsychologische Aspekte eine große Rolle. Die Vertriebskollegen werden das kennen.
  • Contenttexte sollen dagegen informieren, überzeugen, einen fachlichen Mehrwert liefern und potenzielle Kunden auf die nächste Stufe im Kaufentscheidungsprozess heben. Hier spielen eher redaktionelle Aspekte eine Rolle.

Beide Formate sind gleich wichtig, spielen jedoch völlig unterschiedliche Rollen im Marketingmix. Dieser Unterschied ist Entscheidern nicht immer bewusst. Im B2B-Mittelstand gibt es beispielsweise häufig den Copytexter und den Contenttexter in Personalunion. Meist wird dadurch das eine besser und das andere schlechter.

Um den Unterschied etwas deutlicher zu machen, ist hier eine Liste mit den verschiedenen Textformaten und wo ich sie einordnen würde.

Copytexte:

  • Ad-Texte, egal ob Print-, Search-, Display- oder Social-Ad
  • Leadpages/Formularseiten, die Conversions bringen sollen
  • Produktseiten und Produktkataloge
  • Slogans
  • Newslettertexte (B2C)

Contenttexte:

  • Blogartikel
  • Fach-PR und Unternehmens-PR
  • E-Books, Whitepaper, Checklisten, Studien

Mischformen:

  • Landingpages
  • Social-Posts
  • Newslettertexte (B2B)
  • Produkt-PR

Wie ist das bei Ihnen? Welche Text- und Contentformate spielen bei Ihnen eine Rolle? Benötigen Sie eher den Contenttexter, den Copytexter oder beides?

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